Begriffe und Methoden

Dorn-Breuss-Methode

Die Dorn-Breuss-Methode kombiniert eine Wirbelsäulenmassage nach Rudolf Breuss mit der sanften, dynamischen Korrektur von Wirbel- und Gelenkfehlstellungen nach Dieter Dorn.

Die Dorn-Breuss-Methode setzt sich aus zwei unterschiedlichen Behandlungselementen zusammen: der Massage mit Aktivierung des Energieflusses an der Wirbelsäule nach Rudolf Breuss und der sanften Korrektur von Wirbel- und Gelenkfehlstellungen nach Dieter Dorn.

Die Methode unterscheidet sich grundlegend von der üblichen Chiropraxis. Während dort häufig ruckartige Bewegungen eingesetzt werden, durch die die Bänder, welche die Wirbel zusammenhalten, gedehnt werden, erfolgt die Korrektur nach Dorn auf sanfte und dynamische Weise. Dabei wird die behandelte Person aktiv in die Behandlung einbezogen.

Nach der Methode nach Dorn wird versucht, mithilfe der zu behandelnden Person Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken auf schonende Weise zu korrigieren.

Methode und Anwendung

Ein Bestandteil der Methode ist die Massage der Wirbelsäule nach Rudolf Breuss, bei der eine Aktivierung des Energieflusses an der Wirbelsäule angestrebt wird.

Der zweite Bestandteil ist die Methode nach Dieter Dorn. Hierbei werden Wirbel- und Gelenkfehlstellungen mit sanften, dynamischen Bewegungen korrigiert. Im Gegensatz zu ruckartigen Techniken wird die Bewegung unter Mithilfe der behandelten Person durchgeführt.

Indikationen

Die Dorn-Breuss-Methode wird bei unterschiedlichen Beschwerden und Fehlstellungen eingesetzt. Genannt werden insbesondere skoliotische Fehlhaltungen sowie Fehlstellungen von Wirbeln. Weitere Anwendungsbereiche sind Verspannungen der Nacken-, Rücken- und Gesäßmuskulatur sowie Beinlängendifferenzen und Hüftschiefstellungen.

Darüber hinaus werden depressive Verstimmungen und Allergien als mögliche Indikationen genannt. Auch bei Erkrankungen innerer Organe kann die Methode angewendet werden, wobei zuvor eine ärztliche Abklärung erfolgen soll.